Herzbeschwerden

Ausschnitt aus der Vortrag „Selbstvergiftung aus dem Darm“ von Dr. Zimmermann, Badenweiler.

Ein gesunder Darm verjüngt um mehrere Jahre. Er hilft gegen Herzbeschwerden, erhöhter Blutdruck, Ödeme, chronische Bronchitis oder Allergien.

Gesundungsprogramm für Herz und Kreislauf

So werden Risikofaktoren abgebaut

Rund 500.000 Menschen fallen jährlich allein in unsrem Land Herz- und Kreislauferkrankungen zum Opfer. Im Rahmen unserer Serie über all die großen Krankheiten unserer Zeit, nimmt Herr Dr. med. Michael  Zimmermann zu diesem Thema Stellung. Ein Experte, wenn es darum geht, mit „sanften” Methoden die Selbstheilungskräfte des Organismus zu aktivieren.

BIO: Herr Dr. Zimmermann, warum sind Herz- und Kreislauferkrankungen in den Industrienationen heute die Todesursache Nummer 1?

Dr. Zimmermann:  Der Hauptgrund für die dramatische Zunahme der Herz- Kreislauferkrankungen ist mit Bestimmtheit die weitverbreitete Unkenntnis über die wahren und letzten Ursachen, welche zu diesen und anderen Erkrankungen führen.

Viel zu sehr wird unsere Lebensweise mit Stress, Überforderung, falscher Ernährung, zu wenig Bewegung usw. in den Vordergrund gerückt, wobei diesen Faktoren sicherlich eine gewisse Bedeutung beikommt. Doch sehen wir andererseits, dass auch Menschen, welche sich in diesem Sinne gesundheitsbewusst verhalten, in keiner Weise von diesen Erkrankungen verschont bleiben.

BIO: Das lehrt ja auch die Erfahrung der Kriegsjahre, dass trotz existentiellen Stresses und falscher Ernährung der Herzinfarkt so gut wie keine Rolle spielte. Liegt hier nicht der Gedanke nahe, dass angesichts der offensichtlichen therapeutischen Hilflosigkeit der Medizin noch andere, bislang vernachlässigte Faktoren vorliegen müssen?

Dr. Zimmermann: Der Gerechtigkeit halber müssen wir hier klar unterscheiden zwischen akuten Erkrankungen, welche durch die Methoden der modernen Medizin ausgezeichnet behandelt werden können. Auf der anderen Seite haben wir die chronischen Erkrankungen, welche ihr erhebliche Probleme bereiten.

Denken wir an die sogenannten „Stoffwechselerkrankungen” mit Erhöhung des Cholesterinspiegels und der Blutfette oder die weitverbreitete Eindickung des Blutes- Umstände, welche letztendlich beispielsweise zu Arteriosklerose und zum Herzinfarkt führen.

Leider orientiert sich die Medizin überwiegend an Symptomen und versucht die Blutwerte medikamentös zu senken, was zum Teil mit erheblichen Risiken verbunden ist und im Grunde genommen völlig am Problem vorbeigeht. Man ist sich einfach nicht des Begriffes „Stoff-Wechsel” bewusst. Hiermit ist der Wechsel – also der Übertritt der Nähr- oder auch Schadstoffe vom Darminneren in das Blut gemeint, wie auch umgekehrt.

Ist nun etwa die Darmmembran – die Schleimhaut also – krank, wund, verschmutzt oder entzündet, so ist dieser „Stoffwechsel” in erheblichstem Maße gestört und muss genau an dieser Stelle behandelt werden. Gesundheit, und Krankheit wurzeln also buchstäblich im Darm.

Bei den Herzinfarkten und vielen anderen Krankheiten handelt es sich also genau genommen um dramatische Stoffwechselentgleisungen, welche natürlich ganz anders und weitergehend behandelt werden müssen, um wirkliche Erfolge zu erzielen.

Da die Darmschleimhaut eine Oberfläche von mikroskopisch ca. 4000 Quadratmetern (!) aufweist, ist über eine fachgerechte Sanierung des Darmes der denkbar größte Einfluss auf diesen Stoffwechsel und eine Vielzahl von Krankheiten möglich.

BIO: Von der beeindruckenden Wirkung Ihrer Behandlungsmethoden vor allem bei chronischen und ansonsten therapieresistenten Krankheiten konnten wir uns bei unseren Besuchen ja schon oft überzeugen. Sie behandeln ja vielfach Patienten, die erfolglos alle Mühlen unserer Medizin durchlaufen haben. Nicht selten mit der Diagnose: unheilbar.

Können Sie uns hier ein prägnantes Beispiel einer solchen Stoffwechselstörung des Darmes nennen, welche sich in völlig anderen Beschwerden äußert? Und warum greift Ihr Behandlungskonzept auch noch in solchen scheinbar aussichtslosen Fällen?

Dr. Zimmermann: Seit zehn Wochen befindet sich ein schwerkranker 28jähriger Chinese aus Australien in meiner Klinik, welcher einen vierjährigen Leidensweg hinter sich hat: Erhebliche rheumatische Entzündungen der Weichteile und der Gelenke, massive Beschwerden und ständiges Fieber von 39-40 Grad Celsius.

Der auch vorher sehr schlanke junge Mensch hatte in dieser Zeit weitere 18 kg (!) an Gewicht verloren und war bis zum Skelett abgemagert, Eine Ursache seiner Beschwerden konnte an mehreren Universitäten Australiens nicht festgestellt werden.

Durch unsere spezifische Behandlung war das Fieber ohne jegliche Medikamente bereits nach Tagen völlig verschwunden, die rheumatischen Entzündungen und die Herzproblematik haben sich bis heute weitgehend verloren, so dass dieser schwerkranke junge Mensch regelrecht aufgeblüht ist.

Der Schwerpunkt unserer Therapie lag hier auf dem Abbau der chronischen Darmentzündung. Erheblichste Verschmutzung des Darmrohres hatte hier durch Gärungs- und Fäulnisprozesse zu einer regelrechten Vergiftung des Organismus geführt. Die Entgiftung hat diesen Prozess der Krankheit rückgängig gemacht.

BIO: Sie verwenden hier unter anderem die sogenannte Colon-Hydro-Therapie, eine Entwicklung aus der Weltraumtechnologie zur Darmreinigung und raten in solchen Fällen von den Methoden der volkstümlichen „Entschlackung” durch Rohkost, Körner, Säfte usw. ab, welche ja auch den Effekt einer Darmreinigung bewirkt. Können Sie uns das näher erläutern?

Dr. Zimmermann: Da unser Hauptgedanke die Schonung des heute bei so vielen oft unerkannt gestörten Darmes ist, verbietet sich verständlicherweise jede weitere Irritation der Darmschleimhaut.

Wir wollen ganz im Gegenteil entlasten und beruhigen – zum einen durch eine sanfte Reinigung wie auch von Seiten einer leicht aufschließbaren und wertschonend zubereiteten Nahrung. Denn nur so kann der Verdauungstrakt allmählich ausheilen und seine Stoffwechsel- und Entgiftungskraft wiedergewinnen.

BIO: Dann wäre das Wissen um diese Zusammenhänge doch von allergrößter Bedeutung für die Medizin und die immer kranker werdende Bevölkerung. Und die Sanierung dieses eminent wichtigen Verdauungsorgans sollte dann doch eigentlich der Zentralgedanke sein bei der Behandlung wohl jeder Erkrankung!

Wir bedanken uns ganz herzlich für dieses interessante Gespräch.

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