Neurodermitis

Ausschnitt aus dem Vortrag „Selbstvergiftung aus dem Darm“ von Dr. Zimmermann, Badenweiler

Die sieben goldenen Regeln für die Darmgesundheit. Helfen gegen die Krankheiten unserer Zeit: Allergien, Krebs, Hautkrankheiten, Krankheiten des Herzens. Bluthochdruck, Schnarchen und Kopfschmerzen.

Leiden an der kranken Haut

Mit diesem aktuellen Interview setzt BIO SPEZIAL die Serie zum Thema „Die großen Krankheiten unserer Zeit” mit Dr. med. Michael Zimmermann fort. Seine Erfahrung zeigt, dass auch die Diagnose „unheilbar” kein endgültiges Urteil sein muss.

BIO: Herr Dr. Zimmermann, an chronischen Hauterkrankungen leiden heute immer mehr Menschen. Alleine vier Millionen werden in Deutschland von Psoriasis, der gefürchteten Schuppenflechte geplagt. Auch die Neurodermitis, Ekzeme und ganz besonders die Allergien sind erschreckend im Zunehmen begriffen. Welche Erklärungen haben Sie dafür?

Dr. Zimmermann: Es liegen hier Faktoren vor, welche von Jahr zu Jahr an Intensität zunehmen…

BIO: Sie meinen also, dass die Ursachen vorwiegend in der zunehmenden Umweltbelastung zu suchen sind, oder sind Sie der Ansicht, dass hier in erster Linie enogene, also von innen stammende Ursachen zu nennen sind, wenn die Haut rebelliert und mit hartnäckigen Beschwerden kund tut, dass das Organgeschehen aus dem Gleichgewicht geraten ist?

Dr. Zimmermann: Wie vergleichende Studien ergeben haben, besteht erstaunlicherweise kein grundsätzlicher Unterschied in der Häufigkeit der genannten Erkrankungen zwischen Gebieten mit ausgeprägter Umwelt- und Industriebelastung und Gebieten etwa ländlichen Charakters. Es müssen also Gesetzmäßigkeiten vorliegen, welche hier wie dort in ähnlicher Weise ausgeprägt sind.

BIO: Als Fachmann für chronische und therapieresistente Erkrankungen werden Sie vor allem von Kranken aufgesucht, welche so ziemlich alles mehr oder weniger erfolglos versucht haben. Welche Gemeinsamkeiten stellen Sie bei diesen genannten unterschiedlichen Krankheitsbildern fest?

Dr. Zimmermann: Ganz klare und eindeutige Antwort: Die ubiquitäre, d.h. weitverbreitete und meist unerkannte Schädigung der Verdauungsorgane. Unerkannt deswegen, weil selbst ausgeprägte Fehlfunktionen durchaus keine Beschwerden zu verursachen brauchen. Hieraus wird verständlich, dass man bei allem Bemühen hier einfach keine Kausalität, also einen Ursachenzusammenhang zu suchen pflegt. Dies trifft für die meisten chronischen Problemerkrankungen zu.

Jedenfalls zeigt sich immer wieder ein bemerkenswert positiver Einfluss auf Hautleiden nahezu jeder Art, wie auch auf andere Leiden, wenn der unerkannten Darmschädigung sachgerecht begegnet wird.

BIO: Eine alte Volksweisheit behauptet, dass Hautstörungen jeglicher Art ein Hinweis darauf sind, dass „Dreck im Körper ist, der heraus muss”. Würden Sie dieser krassen Behauptung zustimmen?

Dr. Zimmermann: Wenn ich das rasche Ansprechen selbst langjähriger Hautleiden alleine auf unsere spezielle Darmreinigungstherapie bedenke, bin ich nicht abgeneigt, dieser Volkserfahrung zuzustimmen, wenngleich mir diese Deutung natürlich zu vage und vor allem zu wenig wissenschaftlich erscheint.

Denn um wirkliche Gesetzmäßigkeiten zu erkennen und folgerichtig zu handeln und zu behandeln, muss ein Beweis geführt werden. Doch der ist längst erbracht, z.B. durch die grundlegenden Arbeiten Prof. Pirlets über die „Intestinale Autointoxikation” – die „Selbstvergiftung aus dem Darm”.

BIO: Und ganz besonders natürlich durch die überaus beeindruckenden Besserungen und Heilungen, von denen wir uns schon so häufig überzeugen konnten. Wie beispielsweise das Ergebnis einer sechswöchigen Darmtherapie bei einer über Jahrzehnte bestehenden Psoriasis-Arthritis. Wer heilt, hat eben recht!

Dr. Zimmermann: Zu Letzterem muss ich Ihnen allerdings ganz energisch widersprechen, denn das, was oft als „Heilung” imponiert, kann durchaus auch das Ergebnis einer symptomatischen, also unterdrückenden Therapie sein und hat mit Heilung nicht das Geringste gemein. Denn schon bald nach Absetzten etwa des Cortisons tritt das alte Leiden wieder zutage. Ich betone dies, weil es sich bei obigem Ergebnis um eine reine und ausschließliche Darmtherapie handelte.

BIO: Die Sanierung des kranken Verdauungstraktes ist ja Ihr Spezialgebiet – und bereits alte Ärzteweisheit besagt „Krankheit und Tod sitzt im Darm”, doch erscheint  es nicht monoman und im Lichte der modernen Wissenschaft etwas einseitig, alles auf so an sich einfache Zusammenhänge zurückzuführen?

Dr. Zimmermann: Dieser Einwand wäre völlig berechtigt, wenn nicht gerade die moderne Wissenschaft, wie die Rasterelektronenmikroskopie und die Immunologie nachgewiesen hätten, dass die innere feinmikroskopische Oberfläche des Darmes sich auf ca. 4.000 (!) qm beläuft und 70 – 80 % der körpereigenen Immunität dort lokalisiert sind.

Das bedeutet in der Konsequenz nichts anderes, als dass man diesem Organbereich die allergrößte Aufmerksamkeit widmen müsste. Denn eine Störung der dort ablaufenden Stoffwechselfunktionen wird mit Bestimmtheit eine ungeheuer schädliche Wirkung auf den ganzen Organismus ausüben, wie auch umgekehrt eine Harmonisierung und Optimierung den denkbar positivsten Einfluss auf den Körper hat!

BIO: In Anbetracht der zunehmenden Brisanz der allgemeinen gesundheitlichen Situation der Bevölkerung erscheint es tatsächlich unverständlich und fast skandalös, dass diese so logischen Zusammenhänge der Aufmerksamkeit der modernen wissenschaftlichen Medizin entgehen konnten!

Andererseits ergeben sich durch Ihr dynamisches Heilkonzept überaus hoffnungsvolle Perspektiven für die Behandlung der zahllosen Problemkrankheiten unserer Zeit!

Was würden Sie darum Ihren Kollegen, die sicher alle um das Wohl Ihrer Patienten bemüht sind, ans Herz legen?

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